<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-176811175545637404</id><updated>2012-02-17T01:51:29.913+01:00</updated><title type='text'>Leben an der RoRo</title><subtitle type='html'>Ich unterrichte am Romain-Rolland-Gymnasium Französisch, Erdkunde und Erdkunde bilingual. Ich habe Spaß an meinem Beruf und schätze die vielen Positiva, die die Schule auszeichnen: meine Schüler(innen), meine Kolleg(inn)en, die Campusanlage, die Cafeteria... Leider ist "Schule" aber nicht unabhängig. Über Sorgen und Probleme möchte ich hier berichten, möchte aufmerksam machen auf Dinge, die den meisten verborgen bleiben.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://legallographe.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://legallographe.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>LeGallographe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09017638847061759660</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>3</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-176811175545637404.post-7532472570030123096</id><published>2007-11-06T16:38:00.000+01:00</published><updated>2007-11-07T08:36:43.190+01:00</updated><title type='text'>Zum Thema "Arbeitszeit": Die Ferien</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;Vielfach wird argumentiert, man könne den Lebens- und Arbeitsduktus des Lehrers nicht mit denen anderer Berufsgruppen vergleichen, da sie ja so viel Ferien und damit "Urlaub" hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass ich nicht wüsste, wie ich von meinem Angestelltengehalt mehr als einmal im Jahr einen wirklichen "Urlaub" (im Volksmund gleichbedeutend mit: "eine Urlaubs&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;reise"&lt;/span&gt;, geschweige denn für eine ganze Familie) finanzieren sollte, möchte ich mit diesem despektierlichen Gerücht aufräumen. Ich habe die Sache einmal für das laufende Schuljahr 2007/08 durchgerechnet, vom Beginn des Schuljahres bis zum Ende der kommenden Sommerferien 2008, also dem Beginn des kommenden Schuljahres.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div face="georgia" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir einmal folgende Dinge an:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: georgia;"&gt;&lt;li&gt;Die wöchentlich zu leistende Arbeitszeit eines Gymnasiallehrers von heute beträgt 40 Stunden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein vergleichbar (zumindest: einem verbeamteten Lehrer vergleichbar) bezahlter Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft hat 30 Urlaubstage im Jahr.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div face="georgia" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Die Wochenenden und gesetzlichen Feiertage nicht berücksichtigt, da für alle gleich, hätte ein Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft während der Dauer des aktuellen Schuljahres 248 Arbeitstage (Woche für Woche anhand eines Kalenders ausgezählt). Abzüglich 30 Urlaubstagen bleiben davon 218 Tage, die er am Arbeitsplatz zubringen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Berliner Lehrer hätte in derselben Zeit folgende Ferien (in Tagen ausgedrückt):&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: georgia;"&gt;&lt;li&gt;Herbstferien: 5 Tage&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weihnachtsferien: 15 Tage&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Winterferien: 1 Tag&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Osterferien: 10 Tage&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Pfingstferien: 4 Tage&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sommerferien: 32 Tage&lt;/li&gt;&lt;li&gt;dazu noch zwei unterrichtsfreie "Brückentage"&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;In der Summe ergibt das 69 "Urlaubs"tage, sprich 39 mehr als ein Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft. Die 40-Stunden-Woche vorausgesetzt (also acht Stunden pro Tag), ergibt das 39 * 8 = 312 Stunden, die der Lehrer in den verbleibenden Wochen gegenüber dem Büroangestellten mehr leisten muss, &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);"&gt;unter der Voraussetzung wohlgemerkt, dass er in der Gesamtheit seiner Ferien nichts, aber auch gar nichts für seinen Beruf, also für die Schule tut, dass die gesamten 69 Tage "Urlaub" sind. &lt;/span&gt;Der Lehrer hat gegenüber dem Büroangestellten im Vergleichszeitraum statt 218 nur 179 Arbeitstage, auf die er die 312 "Vorteils"stunden verteilen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun rechnen wir 312 Stunden geteilt durch 179 Tage und erhalten eine um 1,74 Stunden längere tägliche Arbeitszeit oder, multipliziert mit 5 Wochentagen, pro Woche 8,72 Stunden wöchentliche Mehrarbeit gegenüber dem Büroangestellten. Runden wir diese Zahl einmal großzügig auf 10 auf, um mögliche Zählungs- und/oder Rundungsfehler auszugleichen, bedeutete dies, dass ein Gymnasiallehrer von heute 50 statt 40 Wochenstunden ableisten müsste, um bei 69 "Urlaubstagen" auf die gleiche Arbeitszeit wie bei 30 Urlaubstagen zu kommen - &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);"&gt;und damit, wie gesagt, in den Ferien ohne &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jegliches&lt;/span&gt; berufliches Engagement auszukommen.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Meine&lt;/span&gt; berufliche Realität sieht nun so aus, dass ich "im Normalbetrieb", wenn also&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: georgia; text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;kein Mittlerer Schulabschluss ansteht, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;keine Korrektur von Abiturklausuren als Erstkorrektor, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;keine Korrektur von Abiturklausuren als Zweitkorrektor und &lt;/li&gt;&lt;li&gt;keine Korrektur von "Besonderen Lernleistungen" anstehen, wenn &lt;/li&gt;&lt;li&gt;keine Statistiken zu fertigen und&lt;/li&gt;&lt;li&gt;keine Zeugnisse zu schreiben sind,&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;diese 50-Stunden-Marke mit athletischer Leichtigkeit (altersbedingt noch vorhanden) überspringe. Das Wochenende ist das Eldorado des Gymnasiallehrers von heute, da kann man "in Ruhe" korrigieren... Und wann korrigiert der Gymnasiallehrer von heute noch seine Hausaufgaben, Tests, Lernerfolgskontrollen, Klassenarbeiten und Klausuren: in den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ferien&lt;/span&gt; natürlich! Da war doch was!?! &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);"&gt;Bei 50 Wochenstunden dürfte ich doch die Ferien komplett "freimachen"!&lt;/span&gt; Nach den Osterferien sind Wochenarbeitszeiten (teilweise deutlich) jenseits der 60 Stunden keine Seltenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir mögen uns erinnern:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: georgia;"&gt;&lt;li&gt;Als angestellter Lehrer (gehaltvoll "Assessor des Lehramts" tituliert) erhalte ich Monat für Monat etwa 500 € weniger als meine verbeamteten Kolleg(inn)en, bei gleicher zu leistender Arbeitszeit.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich erhalte (zum Teil im Unterschied zu meinen verbeamteten Kolleg(inn)en, aber in aller Regel im Unterschied zu Angestellten in der freien Wirtschaft) kein "Urlaubsgeld" und kein "Weihnachtsgeld" - oder wie immer das auch neumodisch verklausuliert ausgedrückt werden mag.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Innerschulisch wird dieser Ungleichbehandlung &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;in keiner Weise&lt;/span&gt; Rechnung getragen - es wird von mir der gleiche Einsatz, das gleiche Engagement erwartet wie von allen anderen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Bitte macht euch / machen Sie sich selbst ein Bild: Wie lange kann dieses Szenario beibehalten werden, ohne dass es erzieherisch, didaktisch, sozial oder fachlich negativ auf euch / auf Ihre Kinder niederschlägt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Würde ich auch nur ansatzweise "Dienst nach Vorschrift" machen, z. B. zum Zwecke der Sicherung eines Lebensstandards, für den ich jahrelang studiert habe, durch Aufnahme einer Nebentätigkeit, könnten Klausuren nicht termingerecht korrigiert, könnten Zeugnisse (darunter Abiturzeugnisse) nicht termingerecht erteilt werden - und dies nicht aufgrund irgendeiner Form persönlicher Renitenz, sondern allein aufgrund Einhaltung dessen, was seitens der zuständigen Senatsverwaltung von mir formalisiert erwartet wird. Ich frage nochmals: Wie lange wird -bei stetig steigender Zahl der angestellten Lehrer Zweiter Klasse und bei kontinuierlich, auch für Beamte, sich verschlechternden Arbeitsbedingungen- das alles funktionieren können?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/176811175545637404-7532472570030123096?l=legallographe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://legallographe.blogspot.com/feeds/7532472570030123096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=176811175545637404&amp;postID=7532472570030123096&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default/7532472570030123096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default/7532472570030123096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://legallographe.blogspot.com/2007/11/zum-thema-arbeitszeit-die-ferien.html' title='Zum Thema &quot;Arbeitszeit&quot;: Die Ferien'/><author><name>LeGallographe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09017638847061759660</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-176811175545637404.post-1775221202518180550</id><published>2007-11-06T16:37:00.001+01:00</published><updated>2007-11-24T17:30:18.689+01:00</updated><title type='text'>Zum Thema "Arbeitszeit": Das Stundendeputat</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es war einmal ... da hatte ein Gymnasiallehrer wöchentlich 22 Unterrichtsstunden zu erteilen. Aktuell sind es 26.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Einmal zum simplen Vergleich: Ein französischer Kollege gleicher Qualifikation unterrichtet 18 oder, nach Ablegen einer Zusatzprüfung, 15 Stunden pro Woche, und dies in nur einem Fach. Sicher: Dort dauert die Unterrichtsstunde 10 Minuten länger. Der Planungsaufwand für eine etwa 20% längere Stunde liegt jedoch nicht bei +20%, da in diesen 10 Minuten kein neues (zweites) Stundenthema vorzubereiten ist. Ein französischer 18-Stunden-Kollege unterrichtet dennoch 18 * 10 = 180 Minuten länger, was vier 45-Minuten-Stunden in Deutschland entspräche. Damit landete der deutsche Lehrer bei 22 ... (siehe oben). Hat dieser jedoch Pech, kann es sein, dass diese vier Stunden auf exakt vier Lerngruppen mehr entfallen, wo es doch seit der neuen Stundentafel (= Klassenstufe x hat y Stunden im Fach z) im Rahmen des zwölfjährigen Abiturs gehäuft einstündig unterrichtete Fächer gibt - zum Beispiel etwa mein Fach Erdkunde. Folge: Ein &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Berliner Gymnasiallehrer von heute hätte im Maximalfall zusätzlich mehrmals im Schuljahr für ungefähr 4 * 30 = 120 Schüler mehr Unterricht vorzubereiten, Hausaufgaben und Lernerfolgskontrollen zu konzipieren und zu korrigieren, über Bewertungen die mündliche Mitarbeit betreffend und am Ende des Schuljahres für die Zeugniserteilung zu befinden... Dabei verdient der französische 18-Stunden-Kollege in etwa so viel wie ein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;(angestellter) Berliner Gymnasiallehrer von heute, der 15-Stunden-Kollege ... etwa 15% &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mehr&lt;/span&gt;!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Zeit, die meinen Kollegen im Hexagon dadurch mehr zur Verfügung steht, wird nicht selten dann dafür verwendet, zusätzlich -und damit: gegen zusätzliche Entlohnung- an einer Hochschule oder vergleichbaren Einrichtung einen Lehrauftrag zu übernehmen. Noch eine kleine Randbemerkung: Französische Gymnasiallehrer erhalten für die Korrektur von Abiturklausuren nach dem Stückprinzip eine zusätzliche Vergütung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Zwischenzeitlich betrug das Berliner Stundendeputat 24 Stunden. Der Senat (ich verwende das Wort als Kurzform, da die zuständige Senatsverwaltung dann und wann ihren Ressortzuschnitt verändert und sich umbenennt) verfügte dann eine Arbeitszeiterhöhung für alle Beamten (deren Gültigkeit auf die Angestellten 1:1 übernommen wurde). Wenig später wurde diese Erhöhung wieder zurückgenommen - &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt;für alle bis auf die Lehrer!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stundendeputat in Abhängigkeit von der Fächer-&lt;br&gt;kombination&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Zunächst seien einmal einige Vermutungen notiert, da meines Wissens noch keine wissenschaftliche Untersuchung festgestellt hat, wie stark die jeweilige Fächerkombination eines Gymnasiallehrers seine Arbeitsbelastung bestimmt. Ich gehe einmal von einem Kollegen aus, der bereits ein wenig Unterrichtserfahrung hat - ein "Anfänger" ist natürlich stärker belastet, da er sich vieles von Grund auf erarbeiten muss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;In puncto Vorbereitung von Unterricht hat wohl jeder Kollege, unabhängig von seiner Fächerkombination, über das Jahr verteilt eine vergleichbare Belastung, wenn er seine Arbeit gerne macht und sie entsprechend ernst nimmt. Je nach Situation in einer Lerngruppe in einem bestimmten Moment im Schuljahr kann sowohl eine Deutsch- als auch eine Biologie- als auch eine Sportstunde bald in fünf Minuten, bald in drei Stunden vorbereitet werden. Eine stärkere Belastung fällt bei bilingualem Unterricht (wie in meinem Fall) an, da hier Unterrichtsmaterialien nur sehr beschränkt zur Verfügung stehen und in Eigentinitiative erstellt werden müssen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Anders sieht es freilich bei der Nachbereitung von Unterricht aus, insbesondere bei den Korrekturen. Ein Kollege, der etwa Sport und Biologie unterrichtet, und das vorwiegend in der Sekundarstufe I, hat eine um Größenordnungen geringere Belastung im Hinblick auf Korrekturen als ein Kollege, der zwei so genannte Korrekturfächer (etwa zwei Sprachen) unterrichtet, und das zu einem großen Teil in der Sekundarstufe II, die jetzt "Qualifikationsphase" heißt. Ich selbst liege mit einem "Korrekturfach" (Französisch) und einem "Nicht-Korrekturfach" (Erdkunde) irgendwo dazwischen. Die Verteilung Sek I : Sek II spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle, da auch in allen "Nicht-Korrekturfächern" in der Sek II (Semester- und Abitur-) Klausuren zu korrigieren sind. Von meinem 26-Stunden-Deputat unterrichte ich 18 Stunden in der Sek II...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wer jetzt reflexartig denkt: "Na dann müssten die Sportlehrer einfach mehr arbeiten!", ist freilich gründlich auf dem Holzweg - denn auch Sportunterricht ist idealerweise gut vorbereitet, gedanklich und auf Materialseite (Sportgeräte...), und auch Sportkolleg(inn)en haben Abiturprüfungen abzunehmen. Außerdem sind sie außerhalb des Unterrichts mit der Vorbereitung von Wettkämpfen betraut, an denen Schüler(innen) der Schule teilnehmen oder die die Schule gar ausrichtet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Es ist der 24. November, ich verspüre die Vorboten einer Erkältung, habe drei Klausuren auf dem Schreibtisch - Erdkunde 13, Erdkunde 12 bilingual, Leistungskurs Französisch 12-, die alle bis zum 17. 12. korrigiert sein müssen, da die Berliner Oberstufenschülerschaft dieses Jahr in den zweifelhaften Genuss kommen wird, ihre Zeugnisse bereits unter dem Weihnachtsbaum vorzufinden. Der Unterricht läuft natürlich normal weiter. Klassische Dilemma-Situation - eigentlich stünde jetzt eine 60-Wochenstunden-Periode bis zum Zensurenschluss an, aber wenn ich meine Erkältung nicht wieder verschleppen will, wie zuvor bereits zweimal geschehen, müsste ich mein zeitliches Engagement eigentlich reduzieren. Die Rahmenbedingungen, unter denen ein Berliner Gymnasiallehrer von heute arbeiten muss, kennen keine Gnade.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ich hielte es für sinnvoll, die Wochenstundenzahl formelhaft nach Fächerkombination und Verhältnis Sek I : Sek II festzulegen. Liebe Eltern, unterstützen Sie uns! Ich bin sicher, Sie glauben auch, dass es ihren Kindern zugute kommt, wenn ihr Lehrer die Chance erhält, jederzeit anspruchsvollen Unterricht vorzubereiten und auch außerhalb der zensurenrelevanten Schüler-Lehrer-Begegnung für Ihre Kinder da zu sein, beratend, allgemeine Fragen beantwortend oder durch das Angebot von Arbeitsgemeinschaften. "Erziehung" in der Schule hat auch eine Komponente außerhalb des Klassenraumes, für die im Moment gleichsam gar keine Zeit bleibt. Dieses Szenario könnte ich erfüllen, wenn ich in meiner aktuellen Unterrichtssituation (18 Stunden Sek II, neun Stunden bilingualer Unterricht) maximal 18 Wochenstunden zu unterrichten hätte. Dann wäre ich auch gern (!) bereit, wie verschiedentlich von politischer Seite vorgeschlagen, noch zwei oder drei offizielle "Präsenzstunden" zu haben. Ich bin sehr gern an der RoRo, physisch gesprochen, es handelt sich bei uns um ein wirklich schönes Schulgelände, an dem es nicht schwer ist, sich wohlzufühlen. Klausuren vorbereiten oder korrigieren kann ich dort aber nicht, da die notwendige Arbeitsumgebung -wie an jeder anderen Schule auch- nicht vorhanden ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Eine generelle Einführung einer "Präsenzzeit" ist abstruser Hohn. Oder glaubt jemand daran, dass in den nächsten 50 Jahren in Berlin Mittel zur Verfügung stehen werden, auf unserem Gelände ein Bürohochhaus zu errichten, in dem jeder Lehrer ein voll (und nach seinen Vorstellungen) ausgestattetes Büro würde beziehen können?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/176811175545637404-1775221202518180550?l=legallographe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://legallographe.blogspot.com/feeds/1775221202518180550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=176811175545637404&amp;postID=1775221202518180550&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default/1775221202518180550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default/1775221202518180550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://legallographe.blogspot.com/2007/11/zum-thema-arbeitszeit-das.html' title='Zum Thema &quot;Arbeitszeit&quot;: Das Stundendeputat'/><author><name>LeGallographe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09017638847061759660</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-176811175545637404.post-3477897589687022475</id><published>2007-11-06T15:50:00.000+01:00</published><updated>2007-11-07T09:09:38.187+01:00</updated><title type='text'>Zum Thema "Arbeitszeit": Das schöne Leben des Lehrers</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In manchen Kreisen geistert eine Redensart umher: "Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei". Wäre es so, hätte ich ein wahrlich schönes Leben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie zufällig scheinen, ich sage das bewusst vorsichtig, diese Kreise solche zu sein, deren Angehörige einen klassischen "Nine-to-Five-Job" ausüben, der zwar den Nachteil hat, dass man nicht -wie ein Lehrer- um 15 Uhr einkaufen gehen kann, aber auch den Vorteil, dass man in der Regel keine Arbeit mit nach Hause nimmt, an der man nicht selten bis Mitternacht sitzt, und auch am Wochenende jobfernen Aktivitäten nachgehen kann, wobei -zumindest phasenweise- im Lehrerberuf nicht zu rechnen ist. Weiter hört man oben Gesagtes mitunter auch von Menschen, die in etwa den gleichen Arbeitsumfang wie ein Berliner Gymnasiallehrer von heute haben, vielleicht manchmal sogar etwas mehr, und die deshalb meinen, Lehrer würden "immer nur jammern". Oft vergessen sie dabei, dass sie für ihren Arbeitsaufwand mit dem Doppelten, Dreifachen, ... dessen entlohnt werden, was ein Berliner Gymnasiallehrer von heute als Gehalt (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht&lt;/span&gt; als Besoldung - Beamte sind wir "junge Lehrer" nicht mehr) erhält. Möchte da jemand die "Ferien" ins Spiel bringen, den wochenlangen "Urlaub" von Lehrern? Siehe dazu die Nachricht: "Zum Thema Arbeitszeit: Die Ferien".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102); font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;["Recht haben"]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll heißen: Ich verkünde eine Weisheit, der Schüler nickt beeindruckt und sinniert minutenlang schweigend? Soll heißen: Ich unterdrücke die Schülerin mit befehlsartigen An- und Zurechtweisungen, die sie von meiner Autorität beseelt ausführt bzw. verinnerlicht? Liebe Eltern: Sie haben nach neuem Recht das Recht, sich -nach Anmeldung- dann und wann zu Ihrem Kinde in den Klassenraum zu setzen und dem Unterricht beizuwohnen. Könnte es sein, dass diese Option so selten wahrgenommen wird, weil Sie dazu keine Zeit, sprich etwas Sinnvolleres zu tun haben (hier haben wir in gewisser Weise und im übertragenden Sinne etwas gemeinsam) oder weil es Ihnen zu stressig erscheint, "mit 30 wilden, pubertierenden Kindern" zusammenzusitzen (was auch solch eine Redensart ist, die im Gegensatz zur erstgenannten ein wenig Verständnis und Anerkennung für den Lehrerberuf durchscheinen lässt)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte doch hoffen, dass ich als Mensch mit universitärer Ausbildung während der Ausübung meines Berufes im Vergleich zu meinen Schülerinnen und Schülern in aller Regel "Recht habe". Widrigenfalls wäre die schiere Existenz meines Berufes auch mittlerweile futil geworden. Ansonsten sind wir, wiederum nach neuem Recht, auch gehalten, mehr Erziehungsarbeit zu übernehmen, als das früher erwartet worden ist, und dazu gehört auch, den Kindern zu vermitteln, dass sie (a) nicht alles anzweifeln sollen, was ein Lehrer von sich gibt, und (b) dass sie sich unbedingt zu Wort melden sollen, wenn sie vermuten, dass etwas Unrichtiges gesagt wurde oder an der Tafel steht. Erfreulicherweise bringen unsere Schüler, die der RoRo, diese Eigenschaften in den allermeisten Fällen bereits aus dem Elternhaus mit. An Lehranstalten anderenorts verhält sich das zweifelsohne anders, wobei sich mir die Frage aufdrängt, ob die dadurch verursachte stärkere Notwendigkeit autoritären Handels tatsächlich der Lehrerschaft angekreidet werden darf oder nicht vielmehr aus (eltern-) häuslichen Versäumnissen resultiert. Auch Eltern, so hoffe ich, sind ihren Kindern gegenüber in der Position, in aller Regel "Recht zu haben", und willens, abweichende Wahrnehmungen ihrer Kinder diesbezüglich mit ihnen zu besprechen oder zu diskutieren. In aller Regel also, so meine ich, habe ich als Lehrer nicht mehr und nicht weniger Anspruch auf "Rechthaben" den Jugendlichen gegenüber, vielleicht nicht auf deckungsgleichen Feldern, aber: das "Rechthaben" gehört intrinsisch zu meinem Job.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);font-size:130%;" &gt;["frei haben"]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Berliner Gymnasiallehrer von heute verbringt nur etwa 50% seiner Arbeitszeit im Klassenraum. Der Prozentsatz variiert sicher von Fächerkombination zu Fächerkombination und hängt auch von den unterrichteten Klassenstufen ab. In meinem Fall liegt er unter 50%.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Neben reichlich Konferenzen (Gesamtkonferenzen, Fachkonferenzen Französisch, Fachkonferenzen Erdkunde, &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Fachkonferenzen Gesellschaftswissenschaften bilingual&lt;/span&gt; - je vier bis sechs pro Schuljahr, nachmittags),&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Elternabenden,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Elternsprechabenden,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;samstäglichen Schulfesten,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Klassenfahrten und Austauschfahrten (= Dienst rund um die Uhr)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;verbringe ich etwa die Hälfte meiner Arbeitszeit am heimischen Schreibtisch,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;beim (didaktisch-strategischen) Vorbereiten von Unterricht,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;beim Erstellen von Arbeitsmaterial,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;beim Führen von Anwesenheitslisten und -statistiken,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;beim Korrigieren von Hausaufgaben, Tests, Klassenarbeiten, Semesterklausuren, &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;schriftlichen Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss am Ende der 10. Klasse&lt;/span&gt;, eigenen Abiturklausuren, fremden Abiturklausuren aus Berlin&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ("Zweitkorrektur"), fremden Abiturklausuren aus Frankreich (nochmals Zweitkorrektur) und &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Besonderen Lernleistungen" im Rahmen der neuen fünften Prüfungskomponente im Abitur&lt;/span&gt;, &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;mit der Organisation (Planung/Beantragung) von Schülerfahrten und, im Nachgang, mit deren Abrechnung und schließlich bisweilen auch&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;mit dem Schreiben von Zeugnissen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;sowie mit Telefonaten, Angeboten, Bestellungen und dem Führen von Listen im Rahmen meines Amtes als Zuständiger für Technische Medien. Weitere dem schulischen Sein dienliche Aktivitäten sind in dieser Rechnung nicht berücksichtigt: Telefonate und Treffen mit Erziehungsberechtigten, Treffen mit Kolleg(inn)en z. B. zur Erörterung von Prüfungsthemen, das "Vor-Schauen" filmischen Materials (z. B. "SPIEGEL"-DVD) zum Zwecke des Feststellens, ob dies für den Unterricht verwendbar ist...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die oben &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;dunkelrot&lt;/span&gt; erscheinenden Punkte sind solche, die ohne irgendwelche Erleichterungen an anderer Stelle zum vorvergangenen bzw. vergangenen Schuljahr hinzugekommen sind. Im Falle der Korrekturen tritt diese wie selbstverständlich erwartete Mehrarbeit zwar nur punktuell auf, dann aber wegen Parallelität zur Korrektur anderer Prüfungsarbeiten so gehäuft, dass die Masse nicht mehr qualitativ hochwertig zu schaffen ist. Abstriche sind - sofern man nicht bei einem Arbeitspsychologen vorstellig werden will - unumgänglich: Entweder müssen die Korrekturen in beschleunigter Form und damit oberflächlicher erfolgen, oder es muss für einen Zeitraum nicht unter drei Wochen auf die Vorbereitung von Unterricht weitgehend verzichtet werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Noch sind wir nicht am Ende. Zusätzlich zu den &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;dunkelroten&lt;/span&gt; Punkten oben sind in den vergangenen zwei Jahren dem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Berliner Gymnasiallehrer von heute&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;noch folgende -mit ihnen teilweise im Zusammenhang stehende- Mehraufgaben der Lektüre und Anwendung oktroyiert worden:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;neue Bewertungsraster für die neu eingeführten Prüfungsarten, gepaart mit&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;zahlreichen seitenlangen Handreichungen zu deren Einhaltung und Umsetzung, sowie&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;neue "Rahmenlehrpläne" für alle Fächer, jeweils für die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;ein neues Schulgesetz, gefolgt von zahlreichen neuen Ausführungsvorschriften,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;neue Verordnungen für die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II sowie für das Abitur, die im Laufe der Zeit mehrfach novelliert worden sind; dazu&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;die Erarbeitung eines Schulprofils in Fachgruppen,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;die Online-Eingabe diverser statistischer Daten und&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;... sicher habe ich noch etwas vergessen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Alles neu&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;- alles schön? Ich hoffe, es ist klar geworden, dass ich, wenn ich, wie von den &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;neuen&lt;/span&gt; Vorschriften gewünscht, anspruchsvolle und der Schülerschaft dienliche Korrekturen vornehmen und auch noch das Desiderat der Unterrichtsvorbereitung hin und wieder ernst nehmen will, von einigen dieser Papiere bis dato nur das Deckblatt kenne... Ich lege schon Wert darauf, hin und wieder zu schlafen, das Badezimmer aufzusuchen oder einen Freund zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Falls also jemand einmal diese Form der "Freiheit", des "Freihabens" oder die Erarbeitung einer "richtigen" Form des "Rechthabens" für ein paar Wochen zur persönlichen Anschauung kennenlernen möchte, biete ich ein Tauschgeschäft an. Auch Praktika, praktische Erfahrungen in anderen Bereichen sind ja &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;neues&lt;/span&gt; Zeichen der Zeit!&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/176811175545637404-3477897589687022475?l=legallographe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://legallographe.blogspot.com/feeds/3477897589687022475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=176811175545637404&amp;postID=3477897589687022475&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default/3477897589687022475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/176811175545637404/posts/default/3477897589687022475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://legallographe.blogspot.com/2007/11/zum-thema-arbeitszeit-das-schne-leben.html' title='Zum Thema &quot;Arbeitszeit&quot;: Das schöne Leben des Lehrers'/><author><name>LeGallographe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09017638847061759660</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
